



Über das Werk
Selbstbildnis, grinsend (Självporträtt, grimaserande) von 1910 ist ein Selbstporträt von Egon Schiele. Er stellt sich selbst mit einem angespannten Gesichtsausdruck dar, den Mund verzerrt und den Blick auf den Betrachter gerichtet. Der Körper ist verdreht, die Linie expressiv und direkt. Das Werk gehört zu seinen frühen Selbstporträts, in denen er neue Ausdrucksformen erprobt.
Schiele (1890–1918) war ein österreichischer Expressionist und Schützling von Gustav Klimt. Er ist bekannt für seine Intensität und seine zahlreichen Selbstporträts, oft mit verzerrten Formen und einer rohen Präsenz. Gerade dieses Werk zeigt, wie er früh nach einer eigenen Sprache suchte.
An der Wand passt das Motiv in einen Flur oder an einen Arbeitsplatz. Als Poster in 30×45 wird es zu einem konzentrierten Blickfang, während eine gerahmte Tafel in 40×60 mit schwarzem Rahmen dem Porträt Gewicht verleiht. Der schwarze Rahmen verstärkt die Kontraste in der angespannten Linie.
- Künstler
- Egon Schiele
- Lebensdaten
- Österreichisch, 1890–1918
- Jahr
- 1910
- Motiv
- Porträts und Figuren
- Epoche
- Frühes 20. Jahrhundert
- Herkunft
- Österreichisch
- Format
- Hochformat


















