Maria Röhl
Über Maria Röhl
Röhl arbeitete schnell und realistisch, meist mit Bleistift und Kreide. Die Porträts zeigen das Gesicht frontal, mit weichen Schatten und einer einfachen Beleuchtung, die die Person einfängt statt der Pose. Sie zeichnete Aristokraten, Schauspieler und Musiker ihrer eigenen Zeit, und es wurde im Gesellschaftsleben zur Gewohnheit, sich von ihr porträtieren zu lassen. Sie malte auch in Öl, doch die Mehrzahl der Werke sind Zeichnungen. Dass sie oft von denen beauftragt wurde, die sich ein Ölgemälde nicht leisten konnten, zeigt sich in der sparsamen, präzisen Linie.
Im Shop gibt es 2 Werke von Maria Röhl, beide aus den Jahren 1822–1829: Charlotta „Lotten“ Lindblad (1829–1912), Pianistin (1829), und Julie (Julia Mathilda) Berwald, verh. Åkerhielm af Margrethelund (1822–1877), Opernsängerin (1822). Es sind zwei Musikerporträts aus ihren frühen Jahren als Zeichnerin. Ein so gezeichnetes Gesicht hält den Blick im Raum fest und macht sich gut an einer Wand.












