Johann Philip Lemke
Johann Philip Lemke (1631–1711) war ein deutsch-schwedischer Künstler, Radierer und Schlachtenmaler. Er bildete sich zunächst in Hamburg und Haarlem aus und arbeitete dann in Rom, wo die Schlachtenmaler Jacques Courtois und Pieter van Laer seine Vorbilder wurden. Durch Kontakte im schwedischen Kunstkreis wurde er als offizieller Schlachtenmaler für König Karl XI. nach Schweden geholt. Seine Gemälde gibt es heute als Poster und Kunstdrucke.
Über Johann Philip Lemke
Lemke malte Schlachtfelder, keine Porträts oder Stillleben. Man sieht Rauch, Staub und Truppen in Bewegung, aufbäumende Pferde und Reiter in dichten Gruppen, oft mit einem weiten Horizont dahinter. Die Farbpalette ist erdig – Braun, Grau und gedämpftes Grün – und das Licht sammelt sich um das Geschehen in der Bildmitte. Für die obere Galerie von Schloss Drottningholm schuf er eine Serie von vierundzwanzig Szenen mit Schlachten wie Halmstad und Lund und eine ähnliche Folge für Schloss Karlberg. Er hinterließ auch Radierungen mit biblischen Motiven.
Hier sind 2 Werke von Lemke: Battle scene und The Battle of Lund. Second battle. Beide sind Schlachtdarstellungen, die eine eine einzelne Szene aus dem Kampf, die andere eine Wiedergabe der Schlacht bei Lund. An der Wand wirken sie wie historische Fenster – Bilder, vor denen man stehen bleibt und nach Details sucht.












